
Kenjis Erfolgsgeschichte:
Nach Darminvagination, Darmresektion und schweren Darmproblemen fand sein empfindlicher Darm Schritt für Schritt zurück zur Stabilität.
Als ich mit meinem Kater zu Dayana kam, hatte ich große Angst um ihn. Er hatte eine Darminvagination – ausgelöst durch Haarballen und Spulwürmer – und musste operiert werden, inklusive Darmresektion.
Durch die Erfolgsgeschichte von Elli bin ich auf Dayana aufmerksam geworden. Die von ihr angeforderte Kotanalyse hat dann endlich gezeigt, warum er kein Fell verdauen konnte und Gras oder neues Futter immer mit Durchfall quittiert hat. Dabei wurden unter anderem hämolysierende E. coli festgestellt, außerdem ein Leaky Gut, Gallensäureverlustsyndrom und noch einiges mehr. Nach der Operation reagierte sein Darm auf alles noch sensibler als vorher ohnehin schon. Ich lebte in permanenter Sorge um ihn – und jeder Durchfall löste in mir regelrechte Todesangst aus.
Der Erstkontakt mit Dayana war sehr sympathisch, aber als sie mir ihren Darmplan erklärte, fühlte ich mich regelrecht erschlagen. Ich war skeptisch. Sehr skeptisch. Immer wieder musste sie sich mit mir „anlegen“, weil ich zweifelte, hinterfragte und Angst hatte. Jeder kleine Rückschlag brachte meine Sorgen sofort wieder an die Oberfläche.
Als sie mir bestimmte Bestandteile des Darmplans erklärte, habe ich innerlich komplett dichtgemacht. Gerade eine Antikeimlösung im Zusammenhang mit dem Futter klang für mich im ersten Moment völlig widersprüchlich – und ich war entsprechend kritisch. Doch dann kam eine Kokzidieninfektion und ich musste handeln. Also begann ich doch mit dem empfohlenen Plan.
Nach sechs Wochen war alles weg. Nicht nur die Kokzidien, sondern auch die hämolysierenden E. coli – die zuvor trotz zwei (!) Antibiotikabehandlungen beim Tierarzt nicht verschwunden waren. Selbst meine Tierärztin war erstaunt über das Ergebnis und wollte daraufhin Dayanas Kontaktdaten haben. Das war der Moment, in dem mein Vertrauen langsam zu wachsen begann.
Von da an kam ein Meilenstein nach dem anderen. Zuerst konnte mein Kater wieder Gras fressen – so viel er wollte – und es problemlos verdauen. Dann begann er, sein Fell ganz normal zu verdauen. Dinge, die vorher undenkbar waren, wurden plötzlich selbstverständlich.
Heute, fast genau ein Jahr später, hatte er erneut einen Spulwurmbefall. Und der Darm hat gehalten. Keine Katastrophe, kein Zusammenbruch, kein Drama. Er ist stabil geblieben. Für mich war das der endgültige Beweis, wie weit wir gekommen sind.
Und was sich ebenfalls komplett verändert hat: Heute kontaktiere ich immer zuerst Dayana, bevor ich beim Tierarzt etwas machen lasse. Nicht aus Misstrauen gegenüber der Tiermedizin, sondern weil ich gelernt habe, wie unglaublich wertvoll ihre ganzheitliche Einschätzung ist. Sie kennt die Geschichte seines Darms bis ins Detail – und ich vertraue ihrem Blick inzwischen vollkommen.
Jetzt müssen wir nur noch die Futterumstellung und die Darmsanierung komplett zu Ende führen – und ich bin heute schon unglaublich dankbar für diesen Weg. Wenn ich zurückblicke, muss ich immer an einen Satz von Dayana denken:
„Jetzt vertrau mir doch mal.“
Damals fiel mir das schwer. Heute tue ich es uneingeschränkt.
geschrieben von Bianca Sablotni
